Das Leitbild unserer Schule

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Pädagogische Grundsätze

Die Kolleginnen und Kollegen der Staatlichen Schule für Kranke Nürnberg-Fürth orientieren sich in ihrer pädagogischen Arbeit an folgenden Leitvorstellungen, die unser pädagogisches Selbstverständnis ausdrücken und die gemeinsam entwickelt wurden:

  • Durch unsere pädagogische Arbeit sollen das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen der Schüler gestärkt werden. Oberstes Ziel ist der Aufbau eines positiven Selbstkonzepts.
  • Unsere schulische Förderung orientiert sich am Ist-Stand des Schülers / der Schülerin und ist präventiv: Wissens- und Kenntnislücken sollen geschlossen werden und es soll verhindert werden, dass durch den Klinikaufenthalt neue Lernlücken entstehen. Der Anschluss an die Schulausbildung in der Heimatschule soll nach Möglichkeit gewährleistet werden.
  • Durch unsere Arbeit soll bei den Schülern die Freude am Lernen in angenehmer Arbeitsatmosphäre ermöglicht werden.
  • Schulische Förderung verstehen wir als Begleitung und Beratung unter Akzeptanz individueller Lernwege der Kinder und Jugendlichen.
  • Durch Beobachtung, Beratung und Austausch mit allen beteiligten Fachdiensten wollen wir dazu beitragen, neue Wege und Optionen in schwierigen schulischen Situationen zu ermöglichen und dadurch die schulische und soziale Integration anzubahnen.

Pädagogische Umsetzung

  • Wir gestalten schülerorientierten Unterricht in kleinen Lerngruppen und auch einzeln.
  • Der Unterricht ist schulart- und klassenübergreifend mit einem hohen Maß an Flexibilität.
  • Wir arbeiten engagiert im Team zusammen, reflektieren regelmäßig unsere Arbeit, um so kompetent und angemessen unterrichten zu können.
  • Um unseren Schülern eine optimale Förderung zu ermöglichen, tauschen wir regelmäßig mit allen an den Therapien beteiligten Fachkräften Informationen aus.
  • Wir kooperieren intensiv mit den Eltern, den Lehrkräften der Heimatschulen und allen Fachbereichen in der Klinik.
  • Wir nutzen kontinuierlich Weiterbildungsangebote und stärken so unsere Fach- und Handlungskompetenz.
  • Um das Ziel der Reintegration zu erreichen, arbeiten wir eng mit den Heimatschulen zusammen. Schulische Veränderungen werden von uns vorbereitet und fachlich begleitet.

18. November 2009


 

Was halten eigentlich Schülerinnen und Schüler von unserem Leitbild?

Wir wollten es zu Schuljahresbeginn genau wissen und befragen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 bis hin zur Berufsschule nach ihrer Einschätzung.

- Wie gefällt dir unser Leitbild?

- Erlebst du die Schule hier so, wie im Leitbild beschrieben?

- Würdest du lieber andere Formulierungen für Schülerinnen und Schüler haben?

Alle lobten das Leitbild, erlebten die Schule im Südklinikum wie beschrieben und würden nichts umformulieren.

Hier einige der Lieblingsbegriffe der Schüler:

L inzelne lernen anders als eine Masse: individuelle Lernwege schätzen wir.
E st-Stand der Schüler: Man fühlt sich ernst genommen und kann seine Lücken schließen und verhindern, dass neue Lücken entstehen.
I

eistung können wir besser bringen, wenn wir genügend Selbstbewusstsein und
Selbstvertrauen
aufbauen können, um uns selbst positiv zu erleben.

T

eamarbeit ist wichtig: Schulart- und klassenübergreifend kann man flexibel auf uns eingehen.

B

eobachtung und Beratung ist angenehmer als schnelles Urteilen. Wir mögen das gerne.

I

ntensiver Kontakt mit Heimatschulen und der Klinik: Wir haben dadurch mehr Sicherheit bezüglich des Stoffs in der Heimatschule und viel Feed-back.

L

ernlücken entdecken wir hier nicht als Beweis für Versagen, sondern als Möglichkeit, sie zu schließen.

D ie angenehme Arbeitsatmosphäre hilft uns, innere Unruhe und Anspannung besser zu bewältigen und uns so besser konzentrieren zu können.

S chülerorientierter Unterricht: Wir kommen so viel zu Wort, wie wir wollen.
F reude am Lernen: Bemerken wir hier deutlicher als in der Schule zu Hause.
K

leine Lerngruppen und auch einzeln: So können wir ohne Ängste sagen, was uns bedrückt und wo wir noch aufholen wollen oder müssen.

(Text/graphische Darstellung: C. Hieber, nach den Ideen der Schülerinnen und Schüler, Oktober 2014)